Spielberichte Spieltag 1 – 3

Saisonstart geglückt – SG startet mit 3 Punkten!

  1. Spieltag: SV Oberschledorn/Grafschaft 0:2(0:0) SG Serkenrode/Fretter

Nach der langen Vorbereitung wartete nun der 1. Spieltag auf unsere SG. Die weite Reise nach Oberschledorn sollte sich für unser Team und die zahlreichen Fans lohnen.

Beide Mannschaften tasteten sich in Hälfte eins weitestgehend ab, wobei die SG mehr Spielanteile hatte. Hochkarätige Chancen waren Mangelware. Nach einem leichtfertigen Ballverlust im Spielaufbau war in der 32. Minute plötzlich ein Spieler des SVO frei durch, zielte jedoch knapp am SG-Tor vorbei.

In der 2. Halbzeit wurde die SG nun auch torgefährlicher. Nach einem langen Einwurf von M. Schmidt-Holthöfer schaltete Jan Hüttemeister am 5-Meter-Raum am schnellsten und spitzelte den Ball zum 1:0 in die Maschen. Das vermeintliche 2:0 von Christian Günther wurde fälschlicherweise wegen Abseits zurück gepfiffen.

Doch das 2:0 fiel schließlich doch noch:

Nach einem langen Ball von Philipp Schmidt-Holthöfer setzte sich Jan Hüttemeister gegen drei Gegenspieler durch und schob überlegt ins lange Eck ein. Die Gastgeber konnten sich in der 2. Halbzeit keine Chancen erarbeiten.

Fair: Nach einer vermeintlichen Tätlichkeit eines Oberschledorners zückte der Schiri die rote Karte, die er jedoch nach Rücksprache mit Simon Keine wieder zurücknahm.

Der Saisonstart ist somit gelungen und nun gastiert der TUS Sundern am kommenden Sonntag in Serkenrode.

Tore: 0:1 Jan Hüttemeister (52.), 0:2 Jan Hüttemeister (82.)

Kader: Marvin Spreemann, Julian Reuter (68. Philipp Schmidt-Holthöfer), Dennis Engelmann, Niklas Schmidt (88. Kevin Arens), Simon Keine, Jan Hüttemeister, Moritz Heimes (46. Felix Schmidt-Holthöfer), Pawel Gralla, Matthias Arens, Christian Günther (86. Peter Bauerdick), Matthias Schmidt-Holthöfer, Marcel Grajewski, Robin Schmidt

Wahnsinnsspiel endet 4:4!

  • 2. Spieltag: SG Serkenrode/Fretter 4:4(2:1) TUS Sundern

An dieses Spiel werden sich Spieler und Zuschauer der SG noch länger erinnern. Doch auch wenn das 4:4 in letzter Sekunde für einen wahren Jubel-Orkan in Serkenrode sorgte, so muss man sich doch die Haare raufen, dass man sich das Spiel gegen den Topfavoriten auf die Meisterschaft ab der 60. Minute noch so aus der Hand hat nehmen lassen.

Gleich von Beginn an war die SG im Spiel, verschob immer wieder hervorragend und zeigte sich in den Offensivaktionen bissig und zielstrebig. Und gleich in der 8. Minute sorgte Spielertrainer Christian Günther, der schön von F. Schmidt-Holthöfer frei gespielt wurde, mit einem strammen Schuss in den kurzen Winkel für die frühe Führung. Doch diese sollte nicht lange Bestand haben. Schon in der 10. Minute fiel der Ausgleich für den TUS, die von einem der wenigen Fehler im Aufbau der SG profitierten. Wer aber nun dachte, dass der Gast das Kommando übernehmen würde, sah sich getäuscht. Christian Günther war nach einer Balleroberung frei durch, scheiterte jedoch mit seinem Abschluss am Pfosten (18.). Besser sollte er es in Minute 36 machen. Jan Hüttemeister setzte sich über rechts fulminant durch und bediente in der Mitte Christian Günther, der zum 2:1 einschoss. So ging es nicht unverdient in die Pause.

In der 2. Halbzeit hatte die SG zunächst Glück, dass Sundern nicht direkt nach der Halbzeit den Ausgleich erzielte. In der 52. Minute ließ Christian Günther die halbe TUS-Abwehr stehen und legte ab auf F. Schmidt-Holthöfer, der den Ball aus 16 Metern überlegt ins Netz setzte und für sensationelle Stimmung auf den Rängen sorgte. Doch wozu der TUS im Stande ist zeigten sie ab Minute 59. Zunächst verkürzte erneut Feldmann nach unnötigem Ballverlust im Mittelfeld, dann fing man sich sogar ein Gegentor nach einem Standard (69.). Fast hätte Christian Günther einen Dreierpack geschnürt, doch sein Schuss strich in der 82. Minute haarscharf am Pfosten vorbei und auch F. Schmidt-Holthöfer hatte bei seinem Freistoß das TUS-Gehäuse um Zentimeter verpasst (84.) In der 88. drehte der TUS dann das Spiel komplett und zwar wieder nach einem Standard, allerdings einem Standard für die SG. Ein SG-Eckball wurde vom TUS am 5-Meterraum abgefangen und über 3 Stationen landete der Ball im SG-16 bei De Luca, der eiskalt in die lange abschloss. Riesenjubel auf der TUS-Seite, Haare raufen auf Seiten der SG. Doch das Spiel war noch nicht zu Ende. Christian Günther erzielte in der 90. Minute das vermeintliche 4:4, doch der Schiedsrichter hatte Sekunden-Bruchteile vorher einen Freistoß für die SG gepfiffen. Die Entschuldigung des Schiris für diese „Vorteilsauslegung“ tröstete die SG wenig. Als dieser Freistoß, wieder getreten von F. Schmidt-Holthöfer wieder knapp am Pfosten vorbei zischte schien die Messe gelesen. Doch in der 5. Minute der Nachspielzeit lief der letzte Angriff des Spiels über die rechte Seite. F. Schmidt-Holthöfer spielte auf M. Schmidt-Holthöfer, dieser nahm den Ball im 16er einmal mit und drosch ihn dann in die kurze Ecke zum 4:4. Ein Spektakel fand somit ein gerechtes Ende.

Tore: 1:0 Christian Günther (8.), 1:1 Feldmann (10.), 2:1 Christian Günther (36.), 3:1 Felix Schmidt-Holthöfer (52.), 3:2 Feldmann (59.), 3:3 Rathke (69.), 3:4 De Luca (88.), 4:4 Matthias Schmidt-Holthöfer (90.+5)

Kader: Marcel Grajewski, Philipp Schmidt-Holthöfer (87. Matthias Schmidt-Holthöfer), Julian Reuter (74. Kevin Arens),  Dennis Engelmann, Christian Günther, Jan Hüttemeister, Pawel Gralla, Matthias Arens, Moritz Heimes, Felix Schmidt-Holthöfer, Niklas Schmidt, Felix Thielmann, Robin Schmidt, Felix Baier, Lamine Cissoko Bangoura, Lars Munkelwitz

SG findet leider zurück zu alter „Naturrasenstärke“

  • 3. Spieltag: FSV Bad Wünnenberg/Leiberg 3:0(2:0) SG Serkenrode/Fretter

Nachdem man endlich in der letzten Saison auf Naturrasen ein Spiel gewinnen konnte (3:2 in Meschede) geht es nun wieder so weiter wie in den Spielen zuvor auf dem grünen Geläuf. Dabei wusste man aus dem Vorjahr nur zu gut, wie man es auf dem Rasenplatz in Wünnenberg nicht machen sollte. Doch von Beginn an war die SG nicht im Spiel und wählte im Spielaufbau fast immer das falsche Mittel. Zudem wirkte die Heimelf gedanklich und körperlich schneller und spritziger.

So konnte man sich einzig und allein bei Felix Baier bedanken, dass es nach 23 Minuten nur 2:0 für den FSV stand.

Beim 1:0 fing man sich kurioserweise erneut wie in der Vorwoche einen Konter nach eigenem Eckball (17.), beim 2:0 ließ man den Gegner am und im eigenen 16er schalten und walten und Felix Baier konnte gar nicht anders als in höchster Not den gegnerischen Stürmer zu „fällen“ (23.).

Aus dem Nichts gab es dann auf der anderen Seite ebenfalls einen Elfmeter. Christian Günther behauptete im 16er den Ball und wurde gefoult. Doch dieses Geschenk nahm die SG nicht an, denn der FSV-Keeper wehrte den Strafstoß von F. Schmidt-Holthöfer ab (35.). Die zweite Chance in Hälfte 1 besaß Simon Keine, der mit einem 20-Meterschuss ebenfalls am Torwart scheiterte (38.). So ging eine schlechte 1. Halbzeit zu Ende.

Die 2. Halbzeit sah dann anders aus. Von Beginn an nahm die SG das Heft in die Hand und zeigte sich im Spielaufbau und in der Zweikampfführung wesentlich besser. Auch Chancen ließen nicht lange auf sich warten, doch F. Schmidt-Holthöfer per Kopf (50.), M. Schmidt-Holthöfer, der nach Zuspiel von Christian Günther frei durch war und am Torwart scheiterte (60.), per Freistoß (78.) und Christian Günther selbst (67.) sorgten nicht für den erhofften Anschluss. In der 75. Minute war der Ball endlich im Tor, doch der Treffer von Lamine Cissoko wurde fälschlicherweise wegen Abseits nicht anerkannt.

Als die SG dann komplett  offen machte sorgte ein Konter schließlich für die Entscheidung (87.).

Wenn man die 2. Halbzeit betrachtet war es sicherlich eine vermeidbare Niederlage, die aufgrund der 1. Halbzeit aber nicht unverdient war. Somit stehen nach 3 Spieltagen 1 Sieg, ein Remis und eine Niederlage für die SG zu Buche.

Tore: 1:0 Hegers (17.), 2:0 Mühlenbein FE (23.), 3:0 Mühlenbein (87.)

Kader: Felix Baier, Dennis Engelmann (46. Matthias Schmidt-Holthöfer), Moritz Heimes (46. Lamine Cissoko Bangoura), Pawel Gralla, Simon Keine, Matthias Arens, Philipp Schmidt-Holthöfer, Felix Schmidt-Holthöfer, Christian Günther, Niklas Schmidt, Jan Hüttemeister, Robin Schmidt, Kevin Arens, Lars Munkelwitz